EUROPA-VERGLEICH: HEIMISCHE UNTER-30-JÄHRIGE BEI WOHNKOSTEN STÄRKER BELASTET

  • Europa: Wohnkosten „fressen“ zwischen 20% und 41% der Konsumausgaben der Unter-30-Jährigen
  • Traum vom Eigenheim: Heimisches Kreditwachstum doppelt so stark wie im Euroraum
  • „BAWAG P.S.K. Kredittausch-Wochen“: Bessere Konditionen auf bestehende Fremdbankkredite oder 250 € in Cash

WIEN, 27. August 2019 – Wie eine aktuelle Analyse der BAWAG P.S.K. von 27 europäischen Ländern zeigt, geben Unter-30-Jährige im Schnitt etwa ein Drittel ihrer Konsumausgaben für Wohnen aus. Österreichs junge Erwachsene liegen über dem Durchschnitt und benötigen 36% zur Deckung dieser Ausgaben – Tendenz: steigend. „Hierzulande wird der Anteil an den Konsumausgaben bei den jungen Erwachsenen für Wohnen immer größer – im Vergleich zum Jahr 1994 ist dieser um etwa 23% gestiegen. Wie sich die Mieten in den kommenden 15 Jahren entwickeln werden, ist kaum prognostizierbar, die Höhe der Kreditraten hingegen schon", erklärt Markus Gremmel, Bereichsleiter für Marketing und Produkte bei der BAWAG P.S.K.

Europa: Konsumausgaben für Wohnen an der Spitze

Laut Statistik Austria belief sich das Median-Jahreseinkommen der 20-29-jährigen unselbständig Erwerbstätigen in Österreich im Jahr 2017 auf rund 19.530 € brutto, das sind rund 1.400 € brutto im Monat (Auszahlung 14x pro Jahr). Wirft man einen Blick auf die Struktur der Konsumausgaben, so geben laut letztverfügbaren Daten von Eurostat die Unter-30-Jährigen in Österreich rund 36% davon für Wohnen aus – im Jahr 1994 belief sich dieser Wert noch auf rund 29%. Dazu zählen Miete, Ausgaben für Eigentumswohnungen, Instandhaltung und Reparatur, außerdem Betriebskosten und Kosten für Wasser, Strom und Heizung. Damit bilden diese Kosten den nach wie vor größten Teil der Fixausgaben. Österreich liegt hier im Europavergleich über dem Europaschnitt, der bei 33% liegt. In Luxemburg sind es sogar 41%, eher günstiger wohnen die jungen Erwachsenen in Malta: Sie wenden durchschnittlich nur 20% ihrer verfügbaren Mittel dafür auf.

Österreich: Netto-Mieten steigen stärker als Betriebskosten

Wer frühzeitig die Weichen für einen höheren Lebensstandard stellen möchte, sollte den europaweit größten Kostentreiber frühzeitig reduzieren – die Kosten für Wohnen. Auf langfristige Sicht zahlt sich die Anschaffung von Eigentum aus. Zwar ist die Anfangsbelastung für frisch-gebackene Wohneigentümer höher, aber auf längere Sicht sinkt die monatliche Belastung – im Gegensatz zu Mieterhaushalten“, erklärt Gremmel. Nettomieten und Betriebskosten unterscheiden sich nicht nur in der absoluten Höhe, sondern auch in der langfristigen Entwicklung: Betrug laut Statistik Austria hierzulande im Jahr 2009 die durchschnittliche Nettomiete (ohne BK) 4,20 € pro Quadratmeter, so lag diese im Jahr 2018 schon bei 5,80 € – ein Zuwachs von insgesamt 38%. Im Gegensatz dazu haben sich die Betriebskosten moderater entwickelt – von 1,70 € pro Quadratmeter im Jahr 2009 auf 2,10 € pro Quadratmeter im Jahr 2018, ein vergleichsweise geringer Zuwachs von insgesamt rund 24%.

Österreich: Dynamischere Entwicklung bei Wohnbaukrediten als in Euro-Zone, allerdings niedrige Eigenheimquote

Dass die eigenen vier Wände sich bei Herrn und Frau Österreicher steigender Beliebtheit erfreuen, zeigen auch längerfristige Trends: Wirft man einen Blick auf die Entwicklung des Wohnbaukredit-Bestandes privater Haushalte zwischen Dezember 2008 und Dezember 2018, so zeigt sich in Österreich eine dynamischere Entwicklung als im Euroraum: Im 10-Jahresvergleich hat der Bestand an Wohnbaukrediten in Österreich um 58% zugenommen, und zwar in absoluten Zahlen von 69,8 Mrd. € auf 110,5 Mrd. € – dies geht aus Zahlen der EZB/OeNB hervor. Demgegenüber ist der Bestand an Wohnbaukrediten im gesamten Euroraum in den letzten Jahren „nur“ um 25%, und zwar von 3.491,1 Mrd. € auf 4.358,6 Mrd. € gewachsen. „Der allgemeine Verschuldungsgrad bei privaten Haushalten in Österreich ist nach wie vor unterdurchschnittlich im Vergleich zur Eurozone, ebenso die Eigenheimquote. Wir sehen die Entwicklung zu mehr Wohneigentum und das Kreditwachstum in diesem Bereich in Österreich daher als gesund und nachhaltig an und rechnen mit einer Fortsetzung dieses Trends in den nächsten Jahren. Die zugrunde liegenden Entwicklungen, wie etwa niedrige Zinsen, wachsende Bevölkerung und steigende Urbanisierung unterstützen diese Trends auch weiterhin“, erklärt Ingo Jungwirth, Volkswirt bei der BAWAG P.S.K.

Eigenheim als Wohlfühlfaktor

Um vorzusorgen und langfristig, im Vergleich zu Mieten, niedrigere Kosten für das Thema Wohnen aufwenden zu können, bietet die BAWAG P.S.K. aktuell verschiedene Varianten an, ihren Kunden das derzeit niedrige Zinsniveau bei Wohnbaukrediten zu sichern. Die BAWAG P.S.K. bietet derzeit im Zuge ihrer Finanzierungsoffensive Hypothekarkredite mit variablen Zinssätzen bereits ab 0,75% p.a. an. Sicherheitsbewussten Kunden empfiehlt die BAWAG P.S.K., einen Festzinssatz zu vereinbaren, um so konstant hohe monatliche Raten zurückzahlen zu können. Viele Kunden entscheiden sich auch für längere Festzinsperioden über 10 oder 15 Jahre mit einem Zinssatz ab 1,375% p.a. bzw. ab 1,625% p.a. Der Zeitpunkt für eine Festzinsvereinbarung ist derzeit günstig. Die Kunden können darüber hinaus tilgungsfreie Zeiträume beantragen – zum Beispiel während der Hausbauphase oder Wohnraumsanierung –, um eine Doppelbelastung von Kreditrate und aktueller Mietzahlung zu vermeiden. Die BAWAG P.S.K. bietet derzeit Hypothekarkredite mit einer Laufzeit von bis zu 35 Jahren an. „Wer heute 30 Jahre alt ist, hat durchschnittlich sehr gute Chancen, älter als 81 Jahre alt zu werden – und weit vor dem Pensionsantritt sein Eigenheim abbezahlt zu haben“, so Gremmel.

Die BAWAG P.S.K. rät grundsätzlich dazu, im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Betreuer in der Filiale die finanzielle Situation des Kunden und seiner Familie zu optimieren. Dazu zählt auch, bestehende Kredite zu evaluieren. Vor allem junge Menschen sind es gewöhnt, etwa bei Reise-, Flug- oder Hotelbuchungen Preise zu vergleichen, um die Gesamtkosten des Urlaubs möglichst gering zu halten. Dass man auch nach dem Abschluss eines Wohnbaukredites umsteigen kann, ist nur wenigen bekannt. Im Rahmen der „Kredittausch-Wochen“ bietet die BAWAG P.S.K. Kunden, die einen Kredit bei einer Fremdbank abgeschlossen haben, die Möglichkeit, bestehende Kreditkonditionen genauer unter die Lupe zu nehmen. Häufig gelingt es durch eine Umschuldung des bestehenden Hypothekarkredits zur BAWAG P.S.K. die Gesamtbelastung zu reduzieren. Gelingt es im Rahmen des Beratungsgespräches nicht, bessere Konditionen für den bei einer Fremdbank bestehenden Kredit zu bieten, überweist die BAWAG P.S.K. im Folgemonat 250 € für den Hypothekarkredit aufs Girokonto des Kunden. Das Kredittausch-Angebot gilt für Wohnbaukredite mit hypothekarischer Besicherung ab 80.000 € unabhängig von der Restlaufzeit. „Wir helfen unseren Kunden dabei, nicht nur die Finanzierung an sich, sondern auch Förderungen und Absicherungsmaßnahmen zu optimieren – auch hier lassen sich kurz- und langfristig Kosten sparen“, so Gremmel abschließend.

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(Pressebeauftragte) 
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(Communications Specialist)
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