BAWAG P.S.K.-UMFRAGE: 67% DER JUNGEN ERWACHSENEN BLICKEN POSITIV IN EIGENE FINANZIELLE ZUKUNFT IM JAHR 2024

  • Allgemeine wirtschaftliche Lage: Junge Frauen optimistischer als junge Männer
  • West-Ost-Gefälle: Niederösterreicher und Burgenländer pessimistischer

WIEN, 02. Juli 2019 – Aktuell sind 55% der jungen Erwachsenen mit der allgemeinen wirtschaftlichen Situation unseres Landes zufrieden, allerdings rechnen nur 38% der Befragten mit einer Verbesserung der allgemeinen wirtschaftlichen Situation in den kommenden fünf Jahren. Dies ergab eine repräsentative Umfrage der BAWAG P.S.K. und des Bankenverbandes unter 1.029 Befragten im Alter zwischen 18 und 29 Jahren. Während die wirtschaftliche Lage in Österreich in der Zukunft als durchschnittlich eingestuft wird, sind die eigenen Zukunftsvisionen durchaus optimistischer: Für die kommenden fünf Jahre rechnen 67% der Befragten mit einer Verbesserung der eigenen finanziellen Situation. Die Optimisten des Landes in Bezug auf ihre finanzielle Zukunft kommen aus den westlichen Bundesländern, die Pessimisten aus Niederösterreich und dem Burgenland.

Frauen optimistischer als Männer

In Bezug auf die Einschätzung der allgemeinen Wirtschaftslage in Österreich schätzen Frauen diese deutlich optimistischer ein als Männer: So schätzen etwa zwei Drittel der Frauen die Situation als positiv ein (gegenüber nur 43% der Männer), auch die Aussichten für die Wirtschaft im Jahr 2024 werden mit 48% (gegenüber 29% der Männer) deutlich besser eingeschätzt. Frauen sehen die eigene finanzielle Situation etwas besser als Männer in Gegenwart und Zukunft – der Unterschied ist aber wesentlich geringer als bei der Einschätzung der Wirtschaftslage. „Frauen blicken zwar grundsätzlich positiver in die wirtschaftliche Zukunft, ihr individueller Handlungsbedarf in Sachen Vorsorge ist aber eigentlich größer ist als jener der Männer. Lohnunterschiede und ein hoher Prozentsatz an Frauen, die Teilzeit arbeiten, führen zu einem geringeren Lebenseinkommen als bei Männern. Das macht sich besonders in der Pension bemerkbar“, erklärt Markus Gremmel, Bereichsleiter für Marketing und Produkte bei der BAWAG P.S.K.

Junge bei langfristigem Vermögensaufbau gefordert

Der Migrationshintergrund hat keinen Einfluss auf das eigene finanzielle Zukunftsbild. Wenig überraschend: Die Einschätzung der Gesamtsituation verhält sich absteigend im Verhältnis zur finanziellen steigenden Anspannung in der Familie – je besser der finanzielle Background, umso optimistischer auch die Zukunftseinschätzung. Auch wie die jungen Erwachsenen ihre finanzielle Zukunftsplanung angehen, prägt das Elternhaus mit: Denn über die Hälfte (57%) der Befragten gaben an, das Wissen zum Umgang mit Geld von ihren Eltern erhalten zu haben. Das betrifft auch das Thema Wertpapiere, wie, hervorhebt, denn die Zahl der jungen Anleger in Österreich ist gering: „Anders als ihre Elterngenerationen, die gemeinhin als „Aktien-Muffel“ gelten, sollten sich junge Erwachsene verstärkt mit dem Thema Wertpapierveranlagung beschäftigen. Denn ein positives Zukunftsbild alleine reicht nicht aus. Damit sich das finanzielle Leben der jungen Erwachsenen langfristig positiv entwickelt, sollten sie früh und wirkungsvoll Maßnahmen ergreifen. Für den langfristigen Vermögensaufbau kommt man am Kapitalmarkt nicht vorbei“, kommentiert Gremmel abschließend.

Die repräsentative Online-Umfrage wurde vom marketmind-Institut durchgeführt. Befragt wurden 1.049 Personen im Alter von 18 bis 29 Jahren.

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