„TRAUM VOM EIGENHEIM“: HEIMISCHES KREDITWACHSTUM DOPPELT SO STARK WIE IM EURORAUM

  • Vier von zehn Europäern leben in Wohnungen, in Österreich Einfamilienhäuser etwas beliebter
  • Hauseigentumsquote im Burgenland und in Niederösterreich am höchsten
  • BAWAG P.S.K.: Finanzierung der eigenen vier Wände zentrales Beratungsthema in Bankfilialen


WIEN, 26. Februar 2019 –  Wie eine Analyse der BAWAG P.S.K. zeigt, ist der Bestand an Wohnbaukrediten in Österreich in den letzten 10 Jahren mehr als doppelt so stark gewachsen wie im Euroraum. „Die Österreicher sind offenbar in den vergangenen zehn Jahren deutlich ambitionierter gewesen, ihre Eigenheim-Wünsche zu realisieren als der Durchschnitts-Europäer – bei der Eigenheimquote besteht aber in Österreich immer noch großes Potenzial. Deshalb ist auch der Bau oder Kauf eines eigenen Zuhauses eines der wichtigsten Beratungsthemen bei uns in den Filialen“, erklärt Markus Gremmel, Bereichsleiter für Marketing und Produktmanagement bei der BAWAG P.S.K. Im Europa-Vergleich ist der Anteil der Bewohner von Doppelhaushälften in Österreich zwar deutlich geringer als im Durchschnitt, beim Anteil an Bewohnern in Einfamilienhäusern reihen wir uns aber unter die Top 10 EU-Länder. Auch in den österreichischen Bundesländern kristallisieren sich Unterschiede heraus: Während im Westen der Prozentsatz an Eigentumswohnungen am höchsten ist, ist der Anteil von Eigentum an Häusern im östlichsten Bundesland Österreichs am höchsten.

Vergleich mit Eurozone: Österreicher als fleißige Wohntraum-Finanzierer

Vergleicht man die Entwicklung des Wohnbaukredit-Bestandes privater Haushalte zwischen Dezember 2008 und Dezember 2018, so zeigt sich eine dynamischere Entwicklung in Österreich als im Euroraum: Im 10-Jahresvergleich hat der Bestand an Wohnbaukrediten in Österreich um 58% zugenommen, und zwar in absoluten Zahlen von 69,8 Mrd. € auf 110,5 Mrd. € – dies geht aus Zahlen der EZB/OeNB hervor. Demgegenüber ist der Bestand an Wohnbaukrediten im gesamten Euroraum in den letzten Jahren „nur“ um 25%, und zwar von 3.491,1 Mrd. € auf 4.358,6 Mrd. € gewachsen. „Der allgemeine Verschuldungsgrad bei privaten Haushalten in Österreich ist nach wie vor unterdurchschnittlich im Vergleich zur Eurozone, ebenso die Eigenheimquote. Wir sehen die Entwicklung zu mehr Wohneigentum und das Kreditwachstum in diesem Bereich in Österreich daher als gesund und nachhaltig an und rechnen mit einer Fortsetzung dieses Trends in den nächsten Jahren. Wir sehen keine Anzeichen einer Überschuldung – ganz im Gegenteil: Die zugrunde liegenden Entwicklungen, wie etwa niedrige Zinsen, wachsende Bevölkerung unterstützen diese Trends auch weiterhin“, erklärt Ingo Jungwirth, Volkswirt bei der BAWAG P.S.K.

Wohngewohnheiten: Österreicher gegen Europa-Trend

Eine Analyse der Verteilung von Wohngewohnheiten auf Basis der letztverfügbaren Eurostat-Daten zeigt: Im EU-Durchschnitt (der EU-28) wohnen die meisten Menschen (42%) in Wohnungen, etwa ein Drittel in Einfamilienhäusern (34%) und etwa ein Viertel (24%) in Doppelhaushälften. Österreich weicht hier leicht ab: Hierzulande leben etwas mehr Menschen (47%) in Einfamilienhäusern als in Wohnungen (45%). Am häufigsten in Wohnungen leben Spanier (66%), am seltensten die Iren (7,3%). Wohnen in Doppelhaushälften ist vor allem bei den Briten beliebt (60%), am wenigsten bei den Slowaken (1,6%). Bei Wohnen in Einfamilienhäusern liegen die Kroaten an der Spitze (71%), in Malta wohnt nur etwa jeder zwanzigste (5%) in einem Einfamilienhaus.

Geringste Eigentumsquote in der Bundeshauptstadt

Innerhalb von Österreich hat das Thema Eigentum an Immobilien unterschiedliche Facetten, wie die Mikrozensus 2017-Auswertung der Statistik Austria zeigt: Fast die Hälfte der Österreicher ist Eigentümer eines Hauses oder einer Wohnung. Im Burgenland ist der Anteil der Hauseigentümer mit 70% am höchsten, in der Bundeshauptstadt mit 7% am niedrigsten. Der Anteil der Wohnungseigentümer ist im Westen des Landes am höchsten: An erster Stelle liegt Tirol mit 17%, gefolgt von Vorarlberg und Salzburg mit jeweils 15%.

Bankberater des Vertrauens für Wohnfinanzierung

Alle Eigentümer einer Immobilie scheint jedoch zu einen, dass mit dem Bau oder Kauf eines Zuhauses ein großer Wunsch in Erfüllung geht. „Ein Eigenheim zu besitzen, ist für viele ein wichtiger Teil der Lebensplanung. Außerdem sehen viele Menschen Immobilien als gute Wertanlage und verbinden ein eigenes Zuhause mit einem sorglosen Leben im Alter“, erklärt Gremmel. „Das Niedrigzinsumfeld hat den Schritt zur Finanzierung eines Wohntraums in den letzten Jahren leichter gemacht. Aber der Bau oder Kauf eines Eigenheims bleibt eine der wichtigsten, finanziellen Entscheidung im Leben der Kunden, für die sie die Beratung eines Experten bei uns in der Bank aktiv nachfragen.“ Daher gehört die umfassende Beratung zur Wohnraumfinanzierung zu den wesentlichen Kompetenzen und Services der BAWAG P.S.K.-Berater in den Filialen. Mit der Förderlandkarte wird den Kunden zudem ein guter Überblick über die Förderungen für Bau- und Sanierungsmaßnahmen gegeben. Auch die Möglichkeiten und Vorteile von alternativer Energiegewinnung in Form von Photovoltaik-Anlagen oder Wärmepumpen sind Teil der Beratungsgespräche.

Die Konditionen sind aktuell auf historisch niedrigem Niveau und erleichtern die Finanzierung von Bau- und Kaufvorhaben. Die BAWAG P.S.K. bietet derzeit im Zuge ihrer Finanzierungsoffensive Hypothekarkredite mit variablen Zinssätzen bereits ab 0,75% p.a. an. Sicherheitsbewussten Kunden empfiehlt die BAWAG P.S.K., einen Festzinssatz zu vereinbaren, um so konstant hohe monatliche Raten zurückzahlen zu können. Die BAWAG P.S.K. bietet derzeit Hypothekarkredite mit einem Zinssatz ab 1,00% p.a. für eine sechsjährige Festzinsperiode an. Viele Kunden entscheiden sich auch für längere Festzinsperioden über 10 oder 15 Jahre mit einem Zinssatz ab 1,50% p.a. bzw. ab 1,75% p.a. Der Zeitpunkt für eine Festzinsvereinbarung ist derzeit günstig.

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