EUROPA-VERGLEICH: WOHNKOSTEN-RUCKSACK FÜR GENERATION 60+ IMMER SCHWERER

  • Europa: Wohnkosten der Generation 60+ liegen zwischen 9,9% und 42,3% der Konsumausgaben
  • Top 3-Ausgaben: Wohnen, Lebensmittel und Verkehr
  • Steigende Lebenserwartung: Eigenheim als Kostenbremse und Wohlfühlfaktor
  • BAWAG P.S.K. Wohnkredite ab 0,875% p.a. variabel Nominalzinssatz als günstiger Weg zum Eigenheim


WIEN, 2. August 2018 Wie eine aktuelle Analyse der BAWAG P.S.K. von 21 europäischen Ländern zeigt, geben Über-60-Jährige im Schnitt 62% ihrer Konsumausgaben für Wohnen, Lebensmittel & Verkehr aus. Österreichs Pensionisten benötigen mehr als die Hälfte – 52,8% – zur Deckung dieser Ausgaben. „Grund genug, auch im Hinblick auf die Pension frühzeitig seine Fixkosten zu reduzieren: Hierzulande ist der Wohnkosten-Rucksack der Generation 60+ nicht nur der größte aller Altersgruppen, sondern wird auch immer schwerer. Die aktuellen Niedrigzinsen bei Wohnkrediten bieten eine gute Möglichkeit, die zukünftigen Wohnkosten zu senken", erklärt Markus Gremmel, Bereichsleiter für Marketing und Produktmanagement bei der BAWAG P.S.K.

Top-Lebenshaltungskosten im Alter: Wohnen, Lebensmittel und Verkehr
Laut Eurostat geben die Über-60-Jährigen in Österreich rund 28% ihrer Konsumausgaben für Wohnen aus – im Jahr 2005 belief sich dieser Wert noch auf rund 24%. Dazu zählen Miete, Ausgaben für Eigentumswohnungen, Instandhaltung und Reparatur, außerdem Betriebskosten und Kosten für Wasser, Strom und Heizung. Damit bilden diese Kosten den nach wie vor größten Teil der Fixausgaben. Österreich liegt hier im Europavergleich aber noch relativ günstig – im Schnitt gibt man in Europa 33,5% für Wohnen aus, in Ungarn sind es sogar 42,3%. Günstig wohnen die Einwohner von Malta: Sie wenden durchschnittlich nur 9,9% ihrer verfügbaren Mittel dafür auf. Auf dem zweiten Platz bei den Fixkosten der Österreicherinnen und Österreicher liegen die Ausgaben für Verkehr (12,6%) – damit liegt Österreich hinter Spitzenreiter Finnland (13,0%). Zu diesem Kostenposten zählen sowohl Anschaffungs-und Betriebskosten für private Fahrzeuge als auch Ausgaben für Verkehrsdienstleistungen wie Bahn, Flüge oder auch Taxi. Den geringsten Anteil an diesen Fixkosten verzeichnen die Über-60-Jährigen in Litauen, und zwar mit 4,3%. Auf Platz 3 der Ausgabenliste der heimischen Pensionisten liegen Lebensmittel und nicht alkoholische Getränke mit einem Anteil von 12,3%. Am höchsten ist der Anteil für Lebensmittel bei den Esten mit über 30% aller Ausgaben, am niedrigsten bei den Luxemburgern mit 9,0%.

Netto-Mieten steigen stärker als Betriebskosten
Laut Statistik Austria beträgt die durchschnittliche Alterspension hierzulande 1.254 € brutto im Monat (Auszahlung 14x pro Jahr). „Wer seinen Lebensstandard in der Pension halten oder erhöhen möchte, sollte den europaweit größten Kostentreiber frühzeitig reduzieren – die Kosten für Wohnen“, erklärt Gremmel. Nettomieten und Betriebskosten unterscheiden sich nicht nur in der absoluten Höhe, sondern auch in der langfristigen Entwicklung: Betrug laut Statistik Austria hierzulande im Jahr 2009 die durchschnittliche Nettomiete (ohne BK) 4,20 € pro Quadratmeter, so lag diese im Jahr 2017 schon bei 5,60 € – ein Zuwachs von 33%. Im Gegensatz dazu haben sich die Betriebskosten moderater entwickelt – von 1,70 € pro Quadratmeter im Jahr 2009 auf 2,10 € pro Quadratmeter im Jahr 2017, ein vergleichsweise geringer Zuwachs von rund 24%. „Wie das Verhältnis zwischen Miethöhe und Betriebskosten von Immobilien im Jahr 2050 aussehen wird, lässt sich aus heutiger Sicht schwer prognostizieren – ebenso wie die tatsächliche Pensionshöhe – das gute Gefühl, eine abbezahlte Immobilie sein eigen nennen zu können, wird hingegen vermutlich ähnlich stark sein wie heute“, erklärt Gremmel.

Steigende Lebenserwartung: Eigenheim als Wohlfühlfaktor
Um vorzusorgen und langfristig, im Vergleich zu Mieten, niedrigere Kosten für das Thema Wohnen aufwenden zu können, bietet die BAWAG P.S.K. aktuell verschiedene Varianten an, ihren Kunden das derzeit niedrige Zinsniveau bei der Vergabe von Hypothekar-krediten zu sichern. Bei bester Bonität und ausreichender Besicherung zahlen BAWAG P.S.K.-Kunden aktuell nur 0,875% Zinsen p.a. (variabler Zinssatz) – das ist der aktuell niedrigste Zinssatz in Österreich. Auch bei Fixzinsbindung über 15 Jahre liegt der Wert nur bei etwa 2,0% p.a. Die Kunden können darüber hinaus tilgungsfreie Zeiträume beantragen – zum Beispiel während der Hausbauphase oder Wohnraumsanierung –, um eine Doppelbelastung von Kreditrate und aktueller Mietzahlung zu vermeiden. Die BAWAG P.S.K. bietet derzeit Hypothekarkredite mit einer Laufzeit bis zu 35 Jahren an, bei denen das Höchstalter des Kreditnehmers zu Kreditlaufzeitende 80 Jahre betragen kann. „Wer heute 60 Jahre alt ist, hat durchschnittlich sehr gute Chancen, älter als 81 Jahre alt zu werden“, so Gremmel.

Die BAWAG P.S.K. rät grundsätzlich dazu, im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Betreuer in der Filiale die finanzielle Situation des Kunden und seiner Familie zu optimieren. Im Rahmen der „KreditBox Wohnen“ gibt die Bank eine Bestpreisgarantie: Wenn Kunden innerhalb von vier Wochen nach Abschluss ihres Kreditvertrages eine EU-Standardinformation einer anderen österreichischen Bank für einen identen Kreditvertrag mit günstigeren Konditionen (Bearbeitungsentgelt, Aufschlag auf den Indikator oder Fixzinssatz) vorlegen, passt die BAWAG P.S.K. die Konditionen auf Wunsch des Kunden an diese an. „Wir helfen unseren Kunden dabei, nicht nur die Finanzierung an sich, sondern auch Förderungen und Absicherungsmaßnahmen zu optimieren – auch hier lassen sich kurz- und langfristig Kosten sparen“, so Gremmel abschließend.

Kontakt:

Medien:

Manfred Rapolter (Head of Communications, Pressesprecher)

Tel: +43 (0) 5 99 05-31210

communications@bawaggroup.com


Presseaussendung (PDF)

Wir verwenden Cookies und Analysesoftware, um unsere Website möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Für weitere Details klicken Sie bitte auf unsere Datenschutzbestimmungen.